23.09.2011
Genießen Sie unberührte Natur im Schweizerischen Nationalpark
Die Schweiz ist als ein Land bekannt, welches vor allem für Naturliebhaber und Wanderer ein lohnenswertes Urlaubsziel ist. Die malerische und vielfach unberührte Natur des Landes kann in unzähligen Nationalparks besichtigt werden, einer der schönsten Nationalparks des Landes ist der Engadin Nationalpark.
Da man die beeindruckende Natur in diesem Gebiet nicht in einem einzigen Tag erkunden kann, bietet der Engadin Nationalpark auch Übernachtungsmöglichkeiten an. Bei dem Chamanna Cluozza beispielsweise handelt es sich um ein einfaches Blockhaus in 1.800 Metern Höhe. Für den gehobenen Anspruch gibt es aber auch ein Hotel im Nationalpark.
Die meisten Besucher, welche sich zum Engadin Nationalpark begeben, werden diesen auf Schusters Rappen erkunden wollen. Dies ist problemlos möglich, denn Wanderwege gibt es im Park zuhauf. Immerhin 80 Kilometer an gut ausgeschilderten Wanderwegen kann man auf insgesamt 21 verschiedenen Routen erkunden. Die meisten dieser Wege befinden sich dabei auf Höhen zwischen 1.400 und 3.200 Metern und liegen häufig oberhalb der Baumgrenze - auf entsprechende Kleidung ist also zu achten. Da teilweise einige Höhenmeter zu überwinden sind, sind diese Wanderungen nur geübten Wanderern zu empfehlen; ein wenig Kondition ist schon gefragt. Unbedingt erforderlich ist auch das richtige Schuhwerk, denn viele dieser Wanderrouten bewegen sich auf alpinem Terrain.
Eine der leichteren Touren, welche man gut in zwei Stunden bewältigen kann, hat das Margun Grimmels zum Ziel. Diese führt hauptsächlich durch den für die Region so typischen Erika-Bergföhrwald. Eher für geübte Wanderer geeignet ist die Tour zum Mörtersattel. Die Anstrengungen dieser etwa vier Stunden dauernden Wanderung werden mit einer artenreichen Pflanzen- und Tierwelt belohnt. Mit etwas Glück nämlich begegnet man auf diesem Weg den possierlichen Murmeltieren. Einige steile Anstiege muss man auf diesem Weg schon bewältigen - gut bedient ist, wer Wanderstöcke bei sich hat, denn diese geben einigen Halt.
Nur für trittsichere und schwindelfreie Wanderer geeignet ist die Tour zum Lais da Macun in einer Höhe von etwa 3.000 Metern. Hier warten nicht nur beeindruckende Panoramablicke auf den Wanderer, auch der Pygmäen-Hahnenfuss wächst in dieser urigen Gegend. Nirgendwo sonst in der Schweiz trifft man auf diesen. Mit Schnee und vereisten Flächen allerdings muss man während dieser acht Stunden dauernden Wanderung das ganze Jahr über rechnen.
Quelle: Redaktion